Oberflächenbehandlung
Um Korrosion vorzubeugen, erhalten Gitterroste einen Oberflächenschutz. Bei Edelstahl oder Aluminium ist in der Regel kein Korrosionsschutz erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch eine Nachbehandlung durch Beizen oder Eloxieren. Edelstahlroste können zusätzlich gebeizt, elektrochemisch poliert und glasperlbestrahlt werden. Aluminiumroste können gebeizt, einbrennlackiert, eloxiert oder kunststoffbeschichtet werden. Stahlroste werden in der Regel verzinkt (nach DIN EN ISO 1461) und können anschließend in Bitumen getaucht, kunststoffbeschichtet oder einbrennlackiert werden.
Feuerverzinken
Beim Feuerverzinken werden die vorbehandelten Roste in geschmolzenes Zink eingetaucht. Der Zinküberzug haftet so fest an der Oberfläche, dass er bei üblicher mechanischer Beanspruchung (z.B. transportieren, begehen oder befahren) weder abblättert noch Rissbildung zeigt. Im Schnitt beträgt der Zinküberzug ca. 450 g je Quadratmeter abgewickelter Oberfläche. Das entspricht einer Schichtdicke von etwa 65 µm. Die Stärke der Zinkschicht ist auch von der Materialstärke abhängig.
Tauchen in Bitumen
Insbesondere bei chemischer Beanspruchung wird Tauchen in Bitumen bei bereits verzinkten Rosten häufig als zusätzlicher Oberflächenschutz gewünscht.
Kunststoffüberzüge
Kunststoffüberzüge werden durch Tauchen, elektrostatische Pulverbeschichtung oder Ähnliches aufgebracht. Je nach Einsatzbereich der Gitterroste muss besonders auf die Abriebfestigkeit und die Schichtdicke des Überzuges geachtet werden.
Lackierung
Auf Wunsch können Gitterroste auch im Tauch- oder Spritzverfahren lackiert werden - vorherige Verzinkung ist zu empfehlen.







